Passivhaus – was ist das?
Mehr Behaglichkeit – weniger Energie!
Ein Passivhaus zeichnet sich durch besonders hohe Behaglichkeit bei sehr niedrigem Energieverbrauch aus. Das wird vor allem durch passive Komponenten (z. B. Wärmeschutzfenster, Dämmung, Komfortlüftung) erreicht. Jedes Passivhaus ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Rein äußerlich unterscheiden sich Passivhäuser nicht von konventionellen Häusern, denn mit Passivhaus bezeichnen wir einen Standard und keine bestimmte Bauweise.
Das Besondere Steckt in den Details:
1. Drei-Scheiben-Wärmeschutzfenster mit gut dämmenden Rahmen
2. Besonders gute Wärmedämmung
3. Wärmebrückenfreie Konstruktion
4. Luftdichte Hülle
5. Komfortlüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung Für die Zukunft gebaut
Das Passivhaus ist ein konsequent weiterentwickeltes Niedrigenergiehaus. Entscheidend sind gute Planung und sorgfältige Ausführung der Details. Es ist so durchdacht, geplant und ausgeführt, dass der geringe restliche Heizwärmebedarf beispielsweise über die vorhandene Komfortlüftung zugeführt werden kann, die notwendige Heizleistung ist so gering, dass ein Passivhaus mit Glühlampen beheizt werden könnte. Für ein 20 – Quadratmeter-Zimmer würden auch zwei 100-Watt-Lampen ausreichen – selbst im kältesten Winter. Tatsächlich heizt man Passivhäuser in der Regel nicht mit Glühlampen, sondern auf effizientere Art – der Wärmebedarf ist dabei sehr gering
In Zahlen heißt das für den Hausbesitzer:
Ein Passivhaus benötigt im Jahr bei üblicher Nutzung nicht mehr als etwa 1,5 Liter Öl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas (entspricht 15 kWh) pro Quadratmeter Wohnfläche. Das entspricht einer Einsparung von mehr als 90 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Verbrauch in bestehenden Wohngebäuden. Zum Vergleich: Ein Neubau nach gesetzlicher Vorschrift benötigt immer noch sechs bis zehn Liter Öl je Quadratmeter Wohnfläche
(Quelle: IG PASSIVHAUS, Info-Broschüre, Auflage 2008)
Wir sind Gründungsmitglied im Passivhauskreis
Rosenheim Traunstein e.V.
www.passivhauskreis.de
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